
Ein neuer Transport-Simulator
In Cities in Motion baut der Spieler sein eigenes öffentliches Nahverkehrsimperium auf und betreibt ein Transportsystem in den Großstädten Berlin, Wien, Helsinki und Amsterdam.
Dabei stehen ihm mehr als 30 verschiedene Transportmittel zur Verfügung, darunter Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen oder Wassertaxis. Während die Städte mit der Zeit wachsen, muss der Spieler das Transportsystem an die sich ändernden Bedürfnisse der Pendler anpassen und gleichzeitig so profitabel wie möglich laufen lassen. Nur eine perfekte Beförderung ohne Ausfälle und Verspätungen stellt die Passagiere zufrieden und bringt so Geld in die Kassen. Neben einem detaillierten Kampagnenmodus mit 12 Szenarien gibt es einen offenen Sandbox-Modus inklusive Karteneditor. Das Spiel bietet eine realistische 3D-Grafik mit über 100 verschiedenen Gebäuden, fortschrittliche Aufbau-Strategien mit Lieferanten-Verträgen, Bankgeschäften, Versicherungen und einer fluktuierenden Wirtschaft. Abgebildet werden hierbei 100 Jahre der Transport-Geschichte zwischen 1920 und 2020. Über 30 Transportmittel, basierend auf Original-Modellen, stehen zur Verfügung: Busse, Straßenbahnen, Wassertaxis, Helikopter und ein U-Bahnsystem mit Untergrund-Ansicht. Dazu erfolgt die Echtzeit-Simulation von Stadt und Verkehr mit Personen, die zwischen Heim, Arbeitsplatz und Freizeitangeboten pendeln. Cities in Motion kann auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden.

Optisch und Akustisch sehr ansprechend
Die Installation des gesamten Spiels ist relativ schlank und belegt gerade mal 360 MB auf der Festplatte. Das ist bei der gebotenen Optik sehr überraschend! Cities in Motion muss nach der Installation über einen Steam-Account freigeschaltet werden. Updates und und zusätzlicher Content kommen dann ebenfalls über Steam. Mit der Boxversion von Cities in Motion wurde auch gleich ein Freischaltcode für zukünftige DLC-Veröffentlichungen über Steam mitgeliefert. Über das spielinterne Tutorial findet man recht schnell den Einstieg in das Spielsystem. Die optische und klangliche Umsetzung ist sehr ansprechend und weiß sofort zu begeistern. Dabei ist nicht unbedingt der teuerste PC mit High-End Ausstattung Voraussetzung, um Cities in Motion in voller Auflösung genießen zu können.

Eisenbahnbetrieb nur KI-gesteuert
Einziges Manko von Cities in Motion ist, dass der Eisenbahnbetrieb nicht so wie Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Betrieb manuell vom Spieler gesteuert werden kann. Hier können nur die Gleise gelegt, sowie Bahnhöfe und bahnbezogene Objekte frei plaziert werden. Der Eisenbahnbetrieb erfolgt dann KI-gesteuert. Trotzdem bleibt Cities in Motion für mich eine eindeutige Empfehlung auch für „Eisenbahn-Simulanten“, welche auch mal die „Strategie-Perspektive“ des Genres zu schätzen wissen! |